Johanni 

Beim Johannifest wird der Höchststand der Sonne mit einem großen Feuer gefeiert. Die Sommersonnenwende, der längste Tag und die kürzeste Nacht...Dieses Fest ist vor allem in den nordischen Ländern ein großes Fest. Natürlich sammeln wir Johanniskraut, essen Johannisbeeren und machen Stockbrot. Die Kinder dürfen mit ganz viel Mut über das Feuer springen.

 

Ich springe übers Feuer und werde ein Neuer“

 

 

 

Das Dornröschenspiel

 

Unser großes Sommerfest und der Abschied der Schulkinder bilden den Abschluss unseres Kindergartenjahres bevor wir uns in die Sommerferien verabschieden

 

 

Erntezeit im Kindergarten

 

 

 

Nach den Sommerferien beginnt im Kindergarten die Erntezeit. Jeden Morgen werden die Kinder im Reigen zu Mägden und Knechten, die mit ihrer Sense auf´s Feld ziehen um den Weizen zu ernten, immer begleitet von rhythmischen Reimen und Liedern.

 

Sie erleben nun täglich wie das Getreide geschnitten und gedrescht wird. Wie es in der Mühle zu Mehl gemahlen und schließlich daraus das Brot gebacken wird.

 

Diese Tätigkeit erleben sie dann auch im Gruppenraum, wenn wir gemeinsam unsere Brötchen backen.

 

Diese Zeit findet ihren Höhepunkt mit dem Erntedankfest, dass wir Ende September mit den Kindern feiern.

 

Die Sache mit der rote Beete...

 

 

 

 

Michaeli

 

Auf die Erntezeit folgt die Michaelizeit in der wir des Erzengel Michael gedenken, der Stärke und Mut verkörpert. Diese Zeit steht ganz in der Farbe Rot und führt uns immer weiter in den Herbst. Auch draußen färben sich die Blätter und die Natur wandelt sich. Es beginnen die ersten Herbststürme und wir lassen unsere Drachen steigen.

 

Im Reigen Spielen wir nun täglich das Spiel von Ritter Georg, der gegen den Drachen kämpft und die Kinder werden selbst zum mutigen Ritter.

 

 

 

Ein Ritter will ich werden, ein Kämpfer stark und rein,

 

dem Guten auf der Erde soll Sieg beschieden sein.

 

Wen nehm ich mir zum Bilde, wer schreitet stark und schnell,

 

es leuchte mir im Schilde, der Engel Michael.

 

Wenn ich groß bin, wenn ich groß bin, so groß wie die Welt, dann wird ich ein Ritter, ein Ritter und Held...

Die Apfelkrone zu Michaeli

 

St. Martin und Laternenzeit

 

Laterne, Laterne, leuchtest wie die Sterne...“

Unsere Laternen werden sehr aufwendig und stabiel von den Kindern selbst gemacht, damit sie sie ihre ganze Kindergartenzeit und noch darüber hinaus begleiten können. Sie ist ein besonderer Schatz!

Bei unserem Laternenfest dürfen die Kinder ihre Laternen dann mit echten Kerzen bestückt in die Dunkelheit tragen.

 

 

 

 

Adventszeit im Waldorfkindergarten

  

Endlich ist Adventszeit. Bei uns im Waldorfkindergarten duftet es schon seit Tagen nach Plätzchen und Bienenwachs. Die Kinder kommen morgens mit leuchtenden Augen in die Gruppe, die in der Weihnachtszeit nur durch Kerzenlicht erhellt ist.

 

Die Neugier führt sie jeden Morgen als erstes zu unserer Krippenlandschaft bei der es jeden Tag etwas neues zu entdecken gibt. Gespannt verfolgen sie den Weg von Maria und Josef zur Krippe und freuen sich wenn sie einen Hirten oder noch ein Schäfchen entecken! Die Kinder können die Weihnachtsgeschichte jeden Tag aufs Neue in unserem Weihnachtsspiel, bei dem sie selbst in diese Rolle hineinschlüpfen dürfen, hautnah erleben.

 

 

 

 

Drei Königszeit im Kindergarten

 

 

Zur Zeit erleben die Kinder im Kindergarten die drei Königszeit. 

 

Auf dem Jahreszeitentisch hat sich die Weihnachtskrippe in die Drei-Königs-Krippe umgewandelt und die Kinder verfolgen nun jeden Morgen gespannt, den Weg der heiligen drei Könige die dem Stern von Bethlehem folgen.

 

 

Auch im Reigen schlüpfen die Kinder täglich in die Rollen des Roten-, Grünen-, und Blauen Königs und bringen hingebungsvoll dem Jesuskind ihre Gaben dar :

 

Was leuchtet so hell in mitten der Nacht,

der Melchior hat Gold für das Kindlein gebracht,

 

was wolket so silbern,was wieged und schwingt,

Walthauser der Alte den Weihrauch bringt,

 

was dringet so heilsam und herbe ins Blut,

der Kaspar bringt Myrrhen, die duften so gut

 

Gold, Weihrauch und Myrrhen, Herz, Wille und Sinn,

 

                          oh Kindelein Gottes, nimms gnadenvoll hin

 

 

 

 

 

Buntes Faschingstreiben im Waldorfkindergarten 2016 

 

 

In diesem Jahr gastierte der Zirkus Wohlbekannt in unserem Kindergarten! Alle Musikanten, Seiltänzer, Akrobaten, Raubkatzen und Zauberer laden die Eltern zu einer großartigen Zirkusvorstellung ein!

 

 

 

 

 

Vom Suchen und Finden

 

Ostern im Waldorfkindergarten

 

 

 

Endlich ist der Frühling da!!!

 

Die Tage werden wieder länger und alles beginnt zu keimen und zu blühen! Bald steht das Osterfest vor der Tür! Als Sinnbild für Tod und Auferstehung Säen wir mit den Kindern Ostergras.

 

Jedes Kind hat ein eigenes Ostergrasschälchen, dass es über die Ferien mit nach Hause nimmt und Tag für Tag beobachten kann, wie aus dem toten Samen neues Leben entsteht.

 

 

Wir säen die Samen, die Samen so fein,

 wir streuen sie sacht in die Erde hinein

 wir decken sie zu.

 Sie schlummern in Ruh.

 

 Bald schaut ein Spitzchen,

 hervor durch ein Ritzchen

 Die Pflänzchen, sie spießen

 wir wollen sie gießen.

 

 Und wenn wir schön warten,

 wächst Ostergras in unsrem kleinen Garten.

 

 Hedwig Diestel 

 

 

Vor Ostern bauen die Kinder in allen Ecken, unter Büschen und Sträuchern unseres Gartens Osternester aus Moos und Heu, damit der Osterhase dort vielleicht die Eier versteckt.

 

 

Pfingstfest im Waldorfkindergarten

 

Pfingsten als Fest der Gemeinschaft feierten wir gemeinsam mit Kindergarten- und Krippenkindern und allen Eltern im großen festlichgeschmückten Saal. Wie bei allen christlichen Jahresfesten versuchen wir den Kindern im Kindergartenalter die Bedeutung der Feste nicht erklärend sondern Sinnbildhaft zu vermitteln! Die weißen Tauben die über den 12 Kerzen in der Mitte fliegen, der Rosenkuchen der mit allen geteilt wird, das Licht dass von einem Kind zum anderen weiterentzündet wird, die Lieder die in allen Sprachen erklingen..... das alles lässt die Kinder das Fest mit allen Sinnen aufnehmen und verinnerlichen um später im Schulalter auch die Bedeutung besser zu verstehen.